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Optionsscheine * Optionsscheine *
OS - VARIANTEN


            Optionsscheine / Warrants und deren Varianten!

Es gibt eine Vielzahl von Optionsscheinen. Dies sind interessante Spekulationsmöglichkeiten, aber hochspekulativ. Bei Nichteintreten der gewünschten Bewegungen des zugrundeliegenden Basiswertes ist ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals zu befürchten.

Zwingende Vorraussetzung für den Kauf ist die sogenannte Termingeschäftsfähigkeit.

Dies ist keine Empfehlung zum Kauf von Optionsscheinen!

Auf Grund der Vielzahl von Optionsscheinen und der unterschiedlichen Bezeichnungen je Emissionshaus haben wir zur besseren Übersichtlichkeit diese Aufstellung verfasst.

Wir erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Inhaltliche Fehler und Schreibfehler sind nicht gewollt, können ab trotz Sorgfalt vorkommen.

Rein zu Information. Ohne unser Obligo.

Auf jeden Fall sollten Sie – falls Sie OS kaufen oder verkaufen wollen – einen qualifizierten Fachmann Ihres Vertrauens vor (!) Ihrer Handelsentscheidung hinzuziehen!

(Optionsscheine abgekürzt OS.; Warrants abgekürzt WTS.)

Bezeichnung

Charakteristika

Aktien – Optionsscheine

Basiswert sind in - und ausländische Aktien; oder sie berechtigen zum Erhalt einer Ausgleichszahlung.

Airbag – Optionsscheine

Variante des Range-OS; verbleibt das Basisobjekt innerhalb einer festgelegten Bandbreite, so erhält der OS-Inhaber einen garantierten Maximalbetrag; wird die Range verletzt, so reduziert sich dieser Betrag auf eine wesentlich geringere Restauszahlung

Asian – Optionsscheine

OS-Inhaber erhält die Differenz zwischen dem Basispreis und dem Durchschnitt aller historischen Kurse des Basisinstruments; Kursausreißer fallen nur unterdurchschnittlich ins Gewicht

Bandbreiten – Warrants

Oberbegriff für z.B. Dart- , Earn-, Korridor-, Hamster und Range - Warrants.

Barrier – Optionsscheine

Festlegung eines Schwellenwertes, ab dem der Optionsschein in Kraft tritt (Drop-in, Jump-in) oder wertlos verfällt (Knock out; Kick-off)

Basket – Optionsscheine

beziehen sich auf einen Korb verschiedener Basisinstrumente (genau definierter Korb von Aktien z.B.), Risikominderung durch Streuung von Branchen und / oder Indices, Calls und Puts möglich

Bear Zertifikate

ermöglichen dem Anleger, bei einem fallenden  Gesamtmarkt 1 : 1 zu partizipieren

Best-Of – Optionsscheine

der Optionsschein bezieht sich auf zwei oder mehr Basisobjekte; der OS-Inhaber erhält den Differenzbetrag, der im Vergleich der Basisobjekte für ihn günstiger ausfällt; Vorteil: Risikoreduktion; Nachteil: ggü. Plain Vanilla Konstruktion: höhere Prämie

Better Time Value "B.T.V" Call Spread

Call bis max. Auszahlungsbetrag, für positive Marktentwicklung, bei geringerem Zeitwertverfall

Bottom - Up  - Optionsscheine

tägliche Gutschrift eines festgelegten Betrages als innerer Wert bis zu einem max. Rückzahlungspreis per Fälligkeitstag für jd. Bewertungstag oberhalb der verein-barten Untergrenze. Kein Knock out. Kein Abzug unterhalb der Untergrenze.

BLOC – Zertifikate

Buy Low Or Cash , "Billig kaufen oder Bargeld", europäische Option, Anleger profitiert von Seitwärtsbewegung, maximal bis Höchstbetrag, bei fallenden Kursen ist der Verlust geringer als bei einer Direktinvestition. Käufer hat das Recht, am Ende der Laufzeit entweder den Basispreis (Aktie) oder den sogenannten Höchstbetrag zu beziehen.

Bull Spread – Optionsscheine

Wts. mit Auszahlungsbegrenzung

Bull Zertifikate

ermöglichen dem Anleger, bei einem steigenden Gesamtmarkt 1 : 1 Partizipation

Capped – Optionsscheine

sind im Gewinn beschnittene Calls (Obergrenze=Cap) und Puts (Untergrenze=Floor); Vorteil ggü. Plain Vanilla Konstruktion: geringerer Prämienaufwand

Cap Call – Optionsscheine

siehe Capped - OS,  Ausübung nur am letzten Tag (europ.Version).

CATS – OS

Handels-System für außerbörslichen Handel in OS und auch Aktein

Chooser – Optionsscheine

Entscheidung bis zu einem Stichtag ob Call oder Put-Variante, höherer Wert per Stichtag entscheidet über Variante; für Anleger, die ohne Richtung auf starke Schwankung setzen

CLOU – Zertifikate

CLOU = Cap-Level-or Underlying; ist der Schlußkurs der Aktie am Ende der Laufzeit größer oder gleich dem CAP-Level, so erhält man einen Betrag, der dem CAP-Level, umgerechnet in DM zum Umrechnungskurs, entspricht. Ist der Schlußkurs der Aktie am Ende der Laufzeit kleiner als der CAP-Level, so erhält man einen Betrag, der diesem Schlußkurs der Aktie, umgerechnet in DM zum Umrechnungskurs, entspricht.

COOL – Optionsscheine

von der Konstruktion her eine Kombination aus Knock-out; Kick-in- und Power-OS; der OS-Inhaber erhält einen definierten Geldbetrag bei Überschreiten (Call) bzw. Unterschreiten (Put) eines Kick-in Levels und verliert seinen Einsatz mit Erreichen eines Knock-out Levels; zusätzlich erhöht sich der bei Erreichen des Kick-in Levels garantierte Geldbetrag um einen festen Betrag pro Veränderung des Basisobjekts um eine Einheit z.B. : ..wenn nicht unter ....dann DM 10 + Call.....

Corridor – Optionsscheine

siehe Range Optionsscheine

Covered – Optionsscheine

in Abgrenzung zu traditionell in anleihegebundener Form emittierten OS werden Covered-OS vorzugsweise in nackter Form emittiert; die Bezeichnung "covered" bezieht sich auf die Besicherung der Emission, die dem Emittenten grds. freigestellt ist ( z.B. Hedging über WP-Bestand oder Derivate (standardisiert oder OTC)).

Dart – Optionsscheine

Bandbreitenoptionsschein

Digital – Optionsscheine

der OS-Inhaber erhält mit Überschreiten (Call) bzw. Unterschreiten (Put) eines bestimmten Kursniveaus des Basisobjekts einen festgelegten Geldbetrag; wird dieser Kick-in Level nicht erreicht so verfällt der OS wertlos (deswegen wird dieser OS auch All-Or-Nothing-Warrant genannt)

Discoun- T- Zertifikat

kein WTS. sondern Inhaberschuldverschreibung !!!, max. Betrag

Exotic – Options

dazu zählen Range – Warrants, Digitals, Knock-outs und Cool-Warrants

Earn – Optionsscheine

siehe Range Optionsscheine

European Knockout (EKO)

nur am Ende der Laufzeit ausübbar, verfällt (Knockout) bei überschreiten der Range

Garantie – Optionsscheine (Zertifikate)

siehe Money-Back-Optionsscheine

Hamster – Optionsscheine

siehe Range-Optionsscheine

Hot Dog – Optionsscheine

Bandbreite, jeden Tag Gutschrift wenn innerhalb, aber: untere und obere
Grenze des Dax-Korridors wird alle 3 Monate um 100 Punkte angehoben.

Index – Optionsscheine

Basiswert ist ein Index (z.B. DAX, DOW JONES, NIKKEI o.ä.). Da ein Index als Bezugsobjekt effektiv nicht lieferbar ist, können ausschließlich Ansprüche auf Ausgleichszahlungen bestehen.

Index-Tracker-Zertifikate

Schuldverschreibung auf Index –z.B. Dax, Dow, Nikkei u.a.- mit 1: 1 Partizipation und fester Laufzeit.

Jump-in – Optionsscheine

siehe Barrier-Optionsscheine

Karabiner – Optionsschein

hierbei wird bei Überschreitung des Basispreises der Basispreis um
250 Punkte hochgesetzt und die 250 Punkte werden als Gewinn per Verfall festgeschrieben

Kick-Off – Optionsscheine

siehe Barrier-Optionsscheine

Knock-Out – Optionsscheine

siehe Barrier-Optionsscheine

Korridor - Optionsscheine

siehe Corridor OS oder Range OS, Bezeichnungsunterschied je EM-Haus

Ladder – Optionsscheine

die mögliche Kursentwicklung des Basisobjekts ist in einzelne Teilintervalle unterteilt, deren Grenzen sog. Leitersprossen darstellen; Ladder-OS garantieren dem Inhaber die Zahlung der Differenz zwischen dem Basispreis und der höchsten (Call) bzw. tiefsten (Put) erreichten Leitersprosse; Vorteil: Ein bestimmtes, in der Vergangenheit erreichtes Kursniveau wird unabhängig von der weiteren Entwicklung abgesichert; Nachteil: höherer Preis als Plain Vanilla Konstruktion

Look-Back – Optionsscheine

Ausschlaggebend für den Basispreis ist ein während der Laufzeit erreichter Höchst - (bei Puts) bzw. Tiefstkurs (bei Calls). ; Look-Back-Periode; Vorteil: Bei einer eingegangenen Position werden entgegen der erwarteten Kursentwicklung starke kurzfristige Gegenbewegungen berücksichtigt; Nachteil: Höhere Prämie als Plain Vanilla Konstruktion

Marathon – Optionsscheine

Laufzeit 18 bis 42 Monate, konservativ..., für längerfristige Bewegungen

Money-Back – Optionsscheine

dem OS-Inhaber wird ein Rückerstattungsrecht in Höhe des anfänglichen Emissionspreises oder eines definierten Garantiebetrages eingeräumt; darüberhinaus beinhaltet der OS eine zusätzliche Ertragskomponente, die an die jeweilige Kursentwicklung des Basisobjekts gekoppelt ist (als Call oder Put Variante möglich); Vorteil: Ausschluß des Marktrisikos; Nachteil: Niedriger Hebel, i.d.R. höherer Prämienaufwand als Plain Vanilla Konstruktion

Naked Warrants

Sind Optionsscheine, die ohne gleichzeitige Emission einer Optionsanleihe begeben werden, also ohne Deckung.

Onion – Optionsscheine

Variante der Range-Optionsscheine; festgelegt sind verschiedene, immer enger werdende Ranges in Bezug auf ein Basisobjekt; verbleibt das Basisobjekt innerhalb der engsten Range, ist der Auszahlungsbetrag am höchsten; der Auszahlungsbetrag sinkt, je größer die Volatilität des Underlying, d.h. je mehr Ranges verletzt werden; werden alle Ranges verletzt so verfällt der OS wertlos

Outperformance – Optionsscheine

siehe Spread-Optionsscheine

Plain-Vanilla-Warrants

im Fachjargon die Bezeichnung für herkömmliche Scheine

PlusMinus Ranges

Wts., die für jeden Tag innerhalb oder außerhalb der Range Beträge gutgeschrieben werden

Power- Optionsscheine

der OS berechtigt zur Auszahlung der quadrierten Differenz zwischen dem Kurs des Basisobjekts und dem Basispreis; in der Regel ist der maximale Auszahlungsbetrag durch ein Cap (Call) bzw. ein Floor (Put) begrenzt

Quattro – Optionsscheine

bezieht sich auf vier verschiedene Basisobjekte, die während der Laufzeit des OS innerhalb bestimmter Bandbreiten notieren müssen; werden diese Bandbreiten nicht verlassen, so erhält der OS-Inhaber je Basisobjekt einen festgelegten Geldbetrag; wird die Range verlassen, verfällt der OS pro betreffendem Basisobjekt wertlos

Range – Optionsscheine

der OS-Inhaber erhält für jeden Tag, den das Basisobjekt innerhalb einer festgelegten Bandbreite notiert, einen definierten Geldbetrag gutgeschrieben; je nach Variation ist der einmal gutgeschriebene Geldbetrag garantiert oder kann durch Herauslaufen aus der Range reduziert werden

Range Day Count – Optionsscheine

siehe Two-Sided-Optionsscheine

Reset – Optionsscheine

Berücksichtigen – ähnlich wie Look-Back-OS - die historische Kursentwicklung des Basisobjektes mit nachträglich festgelegter Anpassung

Reverse – Optionsscheine

 

ermöglichen das Eingehen einer "Stillhalterverpflichtung"; in Abänderung zu einer Optionsstrategie muß der Inhaber eines Reverse-OS jedoch zunächst einen Geldbetrag leisten, geht die Spekulation auf, d.h. liegt der Kurs des Basisobjekts bei Fälligkeit des OS unterhalb (Call) bzw. oberhalb (Put) des Basispreises, so erhält der OS-Inhaber sein eingesetztes Kapital zuzüglich eines  vorab festgelegten Gewinns zurück 

Rohstoff Optionsscheine

i.d.R. Recht auf Erhalt einer Ausgleichszahlung bei Über- oder Unterschreiten eines bestimmten Preises eines Rohstoffes. Rechtliche Handhabung in Deutschland nicht ganz geklärt.

Single – Warrants

im Gegensatz zum Two-sided wird unterhalb der Range kein Betrag abgezogen

Single Stock Optionsscheine

Basis Einzelaktie

Scan – Optionsscheine

..mit Chance der Laufzeitverlängerung. Falls der Kurs am Stichtag gleich oder kleiner (Call) bzw. gleich oder größer (Put) als der Basiskurs von X-DM ist, laufen sie 1 Jahr länger.

Schirm – Optionsscheine

liegt der OS am Ausübungstag über dem Basispreis, so erhält der OS-Inhaber einen bestimmten Geldbetrag gem. einer feststehenden Formel (z.B Auszahlung = 10 DM x (1 + 1,1(DAX aktuell : 2200 -1)))

Simplex – Optionsscheine

siehe Digital-Optionsscheine

Single Stock Warrants

Bezeichnet OS, die sich nicht auf einen Index o.ä. beziehen, sondern auf eine einzelne Aktie.

SKY – Optionsscheine

siehe Spread-Optionsscheine

Sleepy – Optionsscheine

Range-OS mit enger und weiter Bandbreite; hohe Prämienrückvergütung, sollte das Basisobjekt ausschließlich in der engen Bandbreite notieren, geringere Rückvergütung bei Notierung in der weiten Bandbreite

Spread – Optionsscheine

der OS-Inhaber spekuliert auf die Veränderung des relativen Abstandes (Spread) zweier Basisobjekte zueinander; Vorteil: da eine Spreadveränderung zweier Basisobjekte weniger volatil als der Kursverlauf eines Basisobjekts ist, ist der Spread-OS günstiger als eine Plain Vanilla Konstruktion; Nachteil: begrenztes Gewinnpotential und geringerer Hebel

Sprinter Calls

max. Laufzeit 12 Monate, für kurzfristige Trends

STAR - Zertifikate

=Stock or Attractive Return=,.. kauft praktisch eine tief im Geld liegende Call-Option (long call)und verkauft gleichzeitig eine meist am Geld liegende Call-Option (short call).

Traditionelle Optionsscheine

Werden in Verbindung mit der Emission einer Optionsanleihe begeben. Die Optionsscheine werden nach Trennung separat gehandelt und verbriefen im Regelfall das selbständige Recht auf Lieferung eines Basiswertes.

Trinity-Range – Optionssheine

Kombination aus Barrier und Range Variante, bezieht sich auf drei Basisobjekte (vgl. Quattro-OS)

Turbo - Optionsscheine

Aufgrund des Bezugsverhältnisses oder aufgrund des Bezuges von anderen Otionsscheinen und dem damit verbundenen großen Hebel als “Turbo-OS“ bezeichnet.

Twin-Range – Optionsscheine

Variante des Range-Optionsscheins, im Unterschied hierzu zwei Basisobjekte, die für jeden Tag innerhalb der Range einen definierten Geldbetrag erzielen

Two-Sided – Optionsscheine
(Dual......)

Variante des Range-Optionsscheins; der OS-Inhaber erhält den gleichen Betrag, den er bei Notierung des Basisobjekts innerhalb der Range gutgeschrieben bekommt, bei Verlassen der Range abgezogen, dito: Range Day Count

Upnaway – Optionsscheine
(Up-and-away-Warrant)

Variante der Barrier-Optionsscheine; der OS verfällt wertlos, wenn ein festgelegter Knock-out  Level erreicht oder überschritten wird

Währungs – Optionsscheine

Basiswert ist eine Währung (z.B. US $, Yen, GBP, Lire usw.)

X-Tra-Chance-Warrant

siehe Cool-Warrant

X-Tra-Level - Optionsscheine

jeder X-Tra-Level-OS berechtigt am Laufzeitende zusätzlich zu einer möglichen, positiven Differenz zwischen dem Kurs des Basisobjekts und dem Basispreis zum Erhalt eines Prämienbetrages, falls der Kurs des Underlying während der Laufzeit des OS nie unter eine sog. Prämienrückvergütungsschwelle fällt

Zins – Optionsscheine

Basisobjekt ist ein Zinsinstrument (z.B. Anleihen oder Zinsfutures)

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